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Bildung und Erziehung
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Bildung und Erziehung

Stellvertretend Leiten in Kindertageseinrichtungen

Stellvertretend Leiten in Kindertageseinrichtungen

Stellvertretende Leitungen sitzen oft zwischen zwei Stühlen: einerseits als Teil des Teams und andererseits – manchmal ad hoc – als Teil der Leitung. Da sie in der Regel die einzige Person in dieser Position sind, fehlt oft ein hilfreicher Austausch und die Reflexion mit anderen. Ziel dieses Seminars ist es, mehr Klarheit in der eigenen Positionierung und verstärkte Handlungssicherheit zu entwickeln.

Inhalte:

  • Austausch und Reflexion der Rolle und Position in der eigenen Einrichtung
  • Ziel- und Perspektivenklärung
  • Aufgabenübernahme, Abgrenzung und Delegation
  • Umgang mit Konflikten
  • Bewältigung von Arbeitsbelastung und Stress
  • Entwicklung von konkreten nächsten Schritten für die Praxis

Leitung: Dipl.-Soz.päd. Susanne Freßdorf (Supervisorin M.A. DGSv, Lehrkraft f. bes. Aufgaben EvH)
Teilnehmerzahl: 8 bis 16 Personen
Termine: : kann als Inhouseschulung gebucht werden
Teilnahmegebühr: 210,– EUR pro Person

Fortbildung: Bindungsförderung bei traumatisierten Eltern - Theoretische Grundlagen und Impulse für die Praxis

Kurs Nr. 04/05/2019

Ziel:
Ziele des Seminars sind zunächst, das Wesen einer Traumatisierung zu verstehen, die Folgestörungen als individuelle Strategien der Bewältigung zu erkennen und die Wechselwirkung auf die familiären Bindungen zu sehen. Darüber hinaus soll dieses zweitägige Seminar neben der Vermittlung von Grundlagen zu Trauma und Bindung Handlungsoptionen für die Zusammenarbeit mit Familien eröffnen.

Inhalte:
Eltern, die in ihrem Leben Traumatisierungen erlebt haben, geraten im Alltag mit ihren Kindern auf Grund von Folgestörungen häufig an Grenzen. Mit ihnen geraten auch Helfer in Situationen, die ratlos und ohnmächtig machen.
Die Fortbildung richtet sich an sozialpädagogische Fachkräfte, die in der Familien – und Jugendhilfe sowie in Beratungsdiensten mit Eltern arbeiten und diese unterstützen, gesunde und tragfähige Bindungen zu ihren Kindern zu entwickeln. Sie hat das Ziel, den transgenerationalen Prozess der Traumaweitergabe zu unterbrechen und damit neue Entwicklungsräume für Familien zu eröffnen.
Der Fokus liegt dabei auf der Arbeit mit den Eltern. Es wird beschrieben, mit welchen Folgestörungen bei Eltern zu rechnen ist, wie sich diese auf die Eltern-Kind-Interaktionen auswirken, und wie die praktische Arbeit mit diesen Eltern gestaltet werden kann.
Dabei werden die theoretischen Grundlagen durch verschiedene Methoden, Kleingruppenarbeit und Praxisbeispiele konkret erlebbar gemacht. Das Konzept der Traumatisierung und das Konzept der Bindung werden miteinander in Bezug gebracht und der Fokus schließlich auf die Bedeutung für familiäres Zusammenleben gelegt.
Als konkrete Fördermöglichkeit von sicherer Bindung zwischen Eltern und Kindern wird ein praxiserprobtes Konzept vorgestellt, das traumapädagogische Methoden, die Marte Meo Methode und das Konzept der Mentalisierungsförderung integriert.

Zielgruppe: Die zweitägige Fortbildung richtet sich an Fachkräfte der Sozialen Arbeit, und Pädagogik aus dem Bereich der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe
Termine: 15. und 16. Nov. 2019, jeweils von 9 bis 17 Uhr
Anzahl Teilnehmenden: 13 bis 20 Personen
Kursleitung für die EvH: Prof. Dr. Birgit Schuhmacher
Referenten:
Dr. Dagobert Sobiech: Diplom-Pädagoge, Systemischer Berater, Supervisor und Familientherapeut
Manuela Schmellekamp: Diplom-Sozialpädagogin, Systemische Familientherapeutin, Traumatherapeutin und Marte-Meo-Therapeutin
Abschluss: Teilnahmebescheinigung
Kursgebühr: 195,- Euro

Zertifikatskurs Interkulturelle Kompetenzen und Interkulturelle Sensibilität

Zertifikatskurs Interkulturelle Kompetenzen und Interkulturelle Sensibilität

In Kooperation mit der Diakonie RWL

Die Kurse umfassen jeweils eine Kompaktwoche, zwei Beratungstage zu einem selbständig durchzuführenden Projekt sowie einen Abschlusstag mit Projektvorstellung. Die Bausteine des Zertifikatskurses umfassen Wissenserwerb, Handlungsebenen, Reflexion und Transfer zu folgenden Schwerpunkten:

  • Interkulturelle Kompetenzen und Interkulturelle Sensibilität
  • Migration und Integration in Politik und Recht
  • Werteorientierungen, Religiosität und Normenkonflikte
  • Interkulturelle Kommunikation und konstruktive Konfliktlösung
  • Organisation und Verankerung interkultureller Arbeit in sozialen Einrichtungen

Leitung: Prof. Dr. jur. Daniela Evrim Öndül (EvH RWL), Prof. Dr. Arian Schiffer-Nasserie (EvH RWL), Ionna Zacharaki M. A. (Diakonie RWL)
Ort: Melanchthon-Akademie Köln
Teilnahmegebühr: auf Anfrage
Ausführliche Informationen: c.stelzl@diakonie-rwl.de