Menu
Lebensphasenorientierte Personalpolitik – Unternehmenslernen bei komplexen sozialen Innovationen
Bild verkleinern

Lebensphasenorientierte Personalpolitik – Unternehmenslernen bei komplexen sozialen Innovationen

Projekttitel: Lebensphasenorientierte Personalpolitik – Unternehmenslernen bei komplexen sozialen Innovationen
Ansprechpartner_innen: Prof. Dr. Irene Gerlach, Dr. Regina Ahrens, Corinna Schein M.A., Henning Heddendorp M.A.
Förderer: Bundesministerium für Bildung und Forschung: Förderlinie „Soziale Innovation für Lebensqualität im Alter (SILQUA-FH)“
Laufzeit: 09/2015 – 08/2018
Kooperations-/ Praxispartner: ERGO Versicherungsgruppe AG und ThyssenKrupp Steel Europe AG, Helmut Beyers GmbH, Kurt Pietsch GmbH & Co. KG
Ziele: Wie können komplexe soziale Innovationen erfolgreich in betriebliche Kontexte implementiert werden? Diese Frage soll im beantragten Projekt am Beispiel der lebensphasenorientierten Personalpolitik beantwortet werden. Innovationsdruck, demografische und gesellschaftliche Entwicklungen erfordern heute in Betrieben einen verantwortlichen Umgang mit der Ressource Personal: Das Know-How der Belegschaft muss bei stetigem technologischem Fortschritt aufrechterhalten werden, wenn Unternehmen langfristig wettbewerbsfähig bleiben wollen. Gleichzeitig gilt es, dem verstärkten Bedürfnis der Beschäftigten nach einem Ausgleich zwischen den Lebensbereichen Beruf, Familie und Privatleben nachzukommen. Hier bietet die lebensphasenorientierte Personalpolitik einen ganzheitlichen Ansatz. Sie setzt auf Nachhaltigkeit in der Personalentwicklung. Im Fokus stehen die individuellen Lebenshintergründe der Beschäftigten (wie z.B. Elternschaft), die sowohl mit ihren jeweiligen Berufsphasen (wie z.B. Wiedereinstieg) als auch mit den betrieblichen Notwendigkeiten in Einklang gebracht werden.
Methoden: Für die Umsetzung einer lebensphasenorientierten Personalpolitik müssen alle relevanten Unternehmensfelder passgenau aufeinander abgestimmt werden. Dies setzt hochkomplexe unternehmensinterne Prozesse voraus, die insbesondere von kleinen und mittelständischen Betrieben kaum eigenständig zu bewältigen sind. Den Kern des Projekts bildet daher die Initiierung von Partnerschaften zwischen großen und kleinen/mittelständischen Unternehmen. Ein besonderer Fokus liegt auf dem strategischen Einbezug der Führungskräfte, denn sie nehmen eine Schlüsselrolle in personalpolitischen Fragen ein. Auf der Grundlage von Bedarfserhebungen zur lebensphasenorientierten Personalpolitik in den Unternehmen werden unternehmensindividuelle Handlungsempfehlungen generiert und entsprechende Führungskräfteschulungen konzipiert.
Ergebnisse: Derzeit können noch keine Ergebnisse aus dem laufenden Projekt veröffentlicht werden.
Veröffentlichungen: Veröffentlichungen erfolgen am Projektende.

 

Zurück