Menu
Bild verkleinern

Management in sozialwirtschaftlichen und diakonischen Organisationen (M.A.)

Auf einen Blick

Der Studiengang qualifiziert für ein breites Spektrum an Tätigkeiten im Bereich des Sozialmanagements wie beispielweise die Übernahme von Leitungsverantwortung und von Aufgaben im Bereich der Organisationsentwicklung und –beratung, des Controllings, des Personalmanagements, des Projektmanagements, des Innovationsmanagements sowie des Qualitätsmanagements in sozialen Organisationen.

Bedingt durch die zunehmende Komplexität in der Sozialwirtschaft und unter Berücksichtigung der vielfältigen Lebenssituationen der Adressat_innen werden qualifizierte Fach- und Führungskräfte benötigt, denen es gelingt, flexibel auf gesellschaftliche Herausforderungen zu reagieren und einen Beitrag zur Gestaltung zukunftsfähiger Organisationen zu leisten. Hierfür vermittelt der anwendungsorientierte Masterstudiengang komplementäres Managementwissen unter besonderer Berücksichtigung werteorientierter und ethischer Kompetenzen sowie dem Aspekt der Nachhaltigkeit. Die Besonderheit des Studiengangs besteht darin, ökonomische, organisationswissenschaftliche und sozialrechtliche mit ethischen und diakoniewissenschaftlichen Kompetenzen zu verbinden.

Jetzt bewerben!

Studienbeginn: Wintersemester
Dauer:
  • 4 Semester, 120 Credit Points, Vollzeit
  • 6 Semester, 120 Credit Points, Teilzeit
Studienabschluss: Master of Arts (M.A.) Management in sozialwirtschaftlichen und diakonischen Organisationen (Dieser Master ermöglicht den Zugang zum höheren Dienst.)
Studienvoraussetzung Qualifizierter Abschluss eines Studiums im Bereich des Gesundheits- und Sozialwesens (z.B. Soziale Arbeit, Pflege, Heilpädagogik, Gemeindepädagogik und Diakonie) sowie von für den Masterstudiengang relevanten Studiengängen.
Bewerbungsfristen: 01. Mai – 30. Juni
Kosten: keine Zusatzkosten über den üblichen Semesterbeitrag hinaus
Berufsfelder

Das Studium bereitet unter anderem auf eine Übernahme von Leitungsverantwortung und auf Aufgaben im Bereich der Organisationentwicklung und –beratung, des Controllings, des Personalmanagements, des Projektmanagements, des Innovationsmanagements sowie des Qualitätsmanagements in sozialen Organisationen vor, beispielsweise in den Handlungsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe, der Eingliederungshilfe, in den Arbeitsbereichen von Gesundheit und Pflege, im Bereich der Arbeitsförderung sowie der beruflichen Bildung. Das Studium eröffnet somit Einsatzmöglichkeiten in unterschiedlichen sozialen Diensten und Einrichtungen wie z.B.:

  • Wohlfahrtsverbände und ihre Einrichtungen
  • Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen
  • Humanitäre oder andere soziale Dienstleistungsorganisationen
  • Sozialverwaltungen
  • Kirchenkreise und Kirchengemeinden
  • Gemeinnützige Vereine aus dem Sport-, Kultur- oder Bildungsbereich
  • Berufsverbände
  • Politische Organisationen
  • Entwicklungshilfeorganisationen
  • Stiftungen
Inhaltliche Gliederung des Studiums

Der Studiengang ist inhaltlich in drei Bereiche gegliedert, die in insgesamt zehn Module unterteilt sind.

  • Der erste Bereich vermittelt Kenntnisse über die Rahmenbedingungen des Managementhandelns. Es werden ethische, anthropologische, diakoniewissenschaftliche sowie sozialpolitische und wirtschaftliche Aspekte vermittelt und reflektiert, die für sozialwirtschaftliche und diakonische Organisationen relevant sind. Das Recht der Sozialen Dienste und Einrichtungen ist ebenfalls in diesem Bereich enthalten (Modul 1 bis 3).
  • Im zweiten Bereich erwerben die Studierenden Kompetenzen in allgemeinen und speziellen Themen des Managementhandelns, wie z.B. Finanzierung, Rechnungswesen, Controlling, Kosten- und Leistungsrechnung, Qualitätsmanagement, Organisationsentwicklung und Personalmanagement (Modul 4 bis 8).
  • Im dritten Bereich steht mit dem Praxisforschungsprojekt und der Masterthesis die eigene wissenschaftliche Arbeit der Studierenden im Mittelpunkt (Modul 9 bis 10).

Es gibt je Modul eine Modulabschlussprüfung, die i.d.R. am Ende des Semesters abgelegt wird. Bei Modulen, die sich über zwei Semester erstrecken, wird die Modulabschlussprüfung in dem zweiten der beiden Semester abgelegt.

Die Studientage sind ganztags Dienstag und Mittwoch. Darüber hinaus können je nach Semester unterschiedlich viele Blocktermine hinzukommen. Die Blocktermine werden möglichst frühzeitig mitgeteilt.

Einen Musterstudienverlaufsplan finden Sie hier:

Weiterführende Informationen zu Lehr- und Lerninhalten des M.A. Management in sozialwirtschaftlichen und diakonischen Organisationen finden Sie im Modulhandbuch.

Teilzeitstudium

Im Masterstudiengang Management in sozialwirtschaftlichen und diakonischen Organsationen ist auch ein Teilzeitstudium (6 Semester) möglich. Das 4-semestrige Vollzeitstudium wird dabei auf Antrag im Studierendenservice um zwei Semester gestreckt.
Den Antrag finden Sie im Bereich der Dokumentendownloads. Die Teilzeitstudierenden studieren gemeinsam mit den Vollzeitstudierenden. Da die Module nicht jedes Semester angeboten werden, lernen die Teilzeitstudierenden jeweils entweder mit den Vollzeitstudierenden des eigenen Semesters oder mit der nachfolgenden Kohorte.

Besondere Zusatzangebote

Das Forschungs- und Promotionszentrum TiFo – Tiefes Forschen fördert wissenschaftliche Karrierewege an Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) und/oder mit HAW-Abschluss. Im (Master-)Studium ist der perfekte Zeitpunkt, um sich zu fragen, ob dies eine Perspektive sein könnte. Beratung gibt’s beim TiFo! Das TiFo ist Ansprechpartner für Promotionsinteressierte, Doktorand_innen, Professor_innen, wissenschaftliche Mitarbeiter_innen und Lehrkräfte der EvH RWL, für Praxispartner_innen aus der Sozialwirtschaft, Universitäten und Hochschulen.

Das International Office unterstützt Sie bei allen von Ihnen gewünschten Auslandsaufenthalten, sei es für internationale Praktika oder für ein Auslandssemester. Kooperationen bestehen unter anderem mit Universitäten und Einrichtungen in Südafrika, Tansania, Schweiz, Dänemark, Norwegen, Irak, Brasilien, Uganda usw.. Zudem haben Sie verschiedene Möglichkeiten, individuelle finanzielle Unterstützung zu beantragen, so z.B. über das Erasmus+ Programm oder den eigenen EvH-Fonds.

Im Bachelor & More-Programm werden die verschiedenen extracurricularen Angebote der EvH gebündelt. Hier gibt es z.B. Kurse zum Erlernen der Gebärdensprache oder zu den Office-Tools, Kurse zum richtigen Lernen, Bewerbungstrainings oder wissenschaftliche Vertiefungsangebote z.B. zu philosophischen, politischen oder soziologischen Themen. Die Studierwerkstatt dient zur Unterstützung im Bereich wissenschaftlichen Arbeitens und Schreibens.

Unser Forschungsinstitut BODYS ist eines der deutschlandweit führenden Zentren im Bereich Disability Studies. Im BODYS können Sie sich z.B. in Forschungsprojekte einbringen und so Ihre Forschungskompetenz stärken oder bei der Organisation und Durchführung von Tagungen und Veranstaltungen mithelfen. Sie können die internationale Vernetzung von BODYS zudem für ein Auslandspraktikum in Forschung oder Praxis nutzen.

Das 2017 gegründete Wissenszentrum Interkultur (WZI) verfolgt das Ziel, hochschulinternes Wissen im Themenbereich Interkultur zu systematisieren, um die hochschulinterne Vernetzung des Wissens im Bereich Interkultur anzuregen und das interdisziplinäre Denken an der EvH RWL zu stärken. Zu diesem Zweck werden kommunikative Räume geschaffen, die die Verbreitung interkultureller Wissensbestände in der Hochschule fördern sollen. Das Vorgehen des WZI reagiert zudem auf hochschulexterne Entwicklungen in Wissenschaft und Gesellschaft.

Der Sozial-Wissenschaftsladen ist der Idee der Science Shops verpflichtet. In ihm werden Gesellschaft und Wissenschaft zur gemeinsamen Entwicklung von Ansätzen für die Bewältigung ökologischer, ethischer, technischer oder sozialer Probleme und Fragestellungen zusammengebracht. Von zentraler Bedeutung ist, dass die zivilgesellschaftlichen Akteur_innen die Forschungsfrage bestimmen und an deren Bearbeitung beteiligt sind. So sollen Probleme und Forschungsbedarfe an den Sozial-Wissenschaftsladen herangetragen und gemeinsam mit Studierenden und Wissenschaftler_innen Projekte entwickelt werden.

Studienvoraussetzung und Bewerbung

Voraussetzung für die Zulassung zum Studiengang ist ein qualifizierter Abschluss eines Studiums im Bereich des Gesundheits- und Sozialwesens (z.B. Soziale Arbeit, Pflege, Heilpädagogik, Gemeindepädagogik und Diakonie) sowie von für den Masterstudiengang relevanten Studiengängen. Näheres regelt die Ordnung zur Studienplatzvergabe.

Über den nachfolgenden Link gelangen Sie zu den Informationsseiten für die Bewerbung zum Studium an der EvH RWL (Fristen, Ablauf, Vergabe, Onlinebewerbungsportal etc.).

Wenn Sie sich für den Masterstudiengang Management in sozialwirtschaftlichen und diakonischen Organisationen bewerben möchten, füllen Sie online die Bewerbungsunterlagen aus, die Sie auf unserer Homepage finden.

Direkt bewerben!

Dokumentendownloads
Masterstudiengang Management FAQ

Ansprechpersonen:

Prof. Dr. Reinhard Lenz (Studiengangsleitung)
E-Mail: lenz@evh-bochum.de

Dörte Kaczmarczyk (Wissenschaftliche Mitarbeiterin)
Tel.:0234 36901-253
E-Mail: kaczmarczyk@evh-bochum.de

Studierendenberatung
E-Mail: studieren@evh-bochum.de

Studierendenservice
Tel.: 0234 36901-158
E-Mail: studierendenservice@evh-bochum.de

Abonnieren Sie unseren Newsletter!

Flyer zum Studiengang Management in sozialwirtschaftlichen und diakonischen Organisationen