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Organisation, Management und Recht
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Organisation, Management und Recht

Ausländerrecht

Ausländerrecht

Rechtliche Grundlagen des Nachzugs von Ausländern zur Familienzusammenführung

Einer der Hauptzuwanderungsgründe nach Deutschland ist die Familienzusammenführung. Die nationalen Vorgaben in §§ 27 - 36 AufenthG werden durch die Verfassung, die Europäische Menschenrechtskonvention und durch die Familiennachzugsrichtlinie
der EU ergänzt bzw. teilweise verdrängt. Zudem privilegiert das Gesetz bestimmte Personengruppen und enthält Einschränkungen für andere Personengruppen. Im Seminar werden die komplexen rechtlichen Grundlagen übersichtlich dargestellt und Lösungen für praktische Probleme rund um den Ehegattennachzug und die Familienzusammenführung erarbeitet.

Inhalte: Im Einzelnen bietet das Seminar einen Überblick über die rechtlichen Regelungen zum Nachzug der Kernfamilie sowie sonstiger Familienangehöriger nach §§ 27 - 36 AufenthG, die Besonderheiten beim Nachzug zu hier lebenden Drittstaatsangehörigen
mit humanitärem Aufenthaltsstatus wie etwa Asylberechtigte, anerkannte Flüchtlinge, subsidiär Schutzberechtigte, Resettlement-Flüchtlinge, die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs zum Sprachnachweis sowie die verfahrensrechtlichen Grundlagen für den Visumsantrag und evtl. Rechtsmittel.

Leitung: Prof. Dr. jur. Daniela Evrim Öndül, Professorin für Sozialrecht, u.a. mit dem Schwerpunkt Ausländerrecht
Zielgruppe: Haupt- und ehrenamtliche Berater_innen, die mit Flüchtlingen arbeiten/zu tun haben
Teilnehmerzahl: 15 bis 25
Termin: Freitag, 20. April 2018, 10 bis 18 Uhr
Teilnahmegebühr: 170,- EUR (Selbstverpflegung)

Das Dublin-Verfahren

Tagesveranstaltung am 1.6.2018 von 10 bis 18 Uhr

Ob ein in der Bundesrepublik Deutschland gestellter Asylantrag auch in Deutschland geprüft wird, richtet sich unter anderem nach der Dublin-III-Verordnung (VO (EU) 604/2013).

In dieser Verordnung haben die Mitgliedstaaten der EU sowie die Schweiz, Island, Liechtenstein und Norwegen Kriterien festgelegt, nach denen zu bestimmen ist, welcher Staat für die Durchführung des Asylverfahrens zuständig ist. Grundsätzlich ist der Mitgliedstaat für die Prüfung des Asylverfahrens zu ständig, dessen Land-, See- oder Luftgrenze eine schutzsuchende Person aus einem Drittstaat kommend als erstes überschritten hat. Ist Deutschland nach den Regelungen der Verordnung nicht zuständig, lehnt das Bundesamt den Asylantrag als unzulässig ab und ordnet die Abschiebung in den zuständigen Staat an.

Inhalte:

  • Entwicklung
  • Aufbau
  • Wesentliche Inhalte
  • Ausnahmen
  • Umsetzung in die Praxis
  • Geplante Änderungen

Zielgruppe: Haupt- und ehrenamtliche Berater_innen, die mit Flüchtlingen arbeiten/zu tun haben (Mitarbeiter_innen von Jugendämtern und sozialen Diensten, Frauenhäusern, Beratungsstellen sowie Vormünder_innen, Betreuer_innen; weitere Interessent_innen).

Seminarleitung: Prof. Dr. jur. Daniela Evrim Öndül lehrt an der EvH RWL Sozialrecht, u.a. mit dem Schwerpunkt Ausländerrecht. Sie hat mehrjährige einschlägige Praxiserfahrung als Rechtsanwältin im Ausländer- und Asylrecht und als Ergänzungspflegerin für ausländische unbegleitete Minderjährige.

Referent: Dennis Giehmann, Sozialpädagoge (B.A.), ist beim Diakoniewerk Duisburg GmbH im Fachbereich Kinder, Jugend und Familie sowie in der Flüchtligsberatung tätig.

Termin: Freitag,1. Juni 2018, 10 bis 18 Uhr
Ort: EvH RWL
Teilnehmerzahl: 15 bis 25
Teilnahmegebühr: 180,- Euro

Rechtliche Grundlagen des Nachzugs von Ausländern zur Familienzusammenführung

Tagesveranstaltung am 26.10.2018 von 10 bis 18 Uhr

Einer der Hauptzuwanderungsgründe nach Deutschland ist die Familienzusammenführung. Die nationalen Vorgaben in §§ 27 - 36 AufenthG werden durch die Verfassung, die Europäische Menschenrechtskonvention und durch die Familiennachzugsrichtlinie

der EU ergänzt bzw. teilweise verdrängt. Zudem privilegiert das Gesetz bestimmte Personengruppen und enthält Einschränkungen für andere Personengruppen. Im Seminar werden die komplexen rechtlichen Grundlagen übersichtlich dargestellt und Lösungen für praktische Probleme rund um den Ehegattennachzug und die Familienzusammenführung erarbeitet.

Eingegangen werden soll auch auf geplante – möglicherweise nach Druck dieser Ankündigung auch bereits umgesetze – rechtliche Änderungen.

Inhalte:

  • Rechtliche Regelungen zum Nachzug der Kernfamilie sowie sonstiger Familienangehöriger nach §§ 27 – 36 AufenthG
  • Besonderheiten beim Nachzug zu hier lebenden Dritt­staatsangehörigen mit humanitärem Aufenthaltsstatus wie etwa Asylberechtigte, anerkannte Flüchtlinge, subsidiär Schutzberechtigte, Resettlement-Flüchtlinge
  • Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs zum Sprachnachweis
  • Verfahrensrechtliche Grundlagen für den Visumsantrag und evtl. Rechtsmittel

Zielgruppe: Haupt- und ehrenamtliche Berater_innen, die mit Flüchtlingen arbeiten/zu tun haben (Mitarbeiter_innen von Jugendämtern und sozialen Diensten, Frauenhäusern, Beratungsstellen sowie Vormünder_innen, Betreuer_innen; weitere Interessent_innen).

Seminarleitung: Prof. Dr. jur. Daniela Evrim Öndül lehrt an der EvH RWL Sozialrecht, u.a. mit dem Schwerpunkt Ausländerrecht. Sie hat mehrjährige einschlägige Praxiserfahrung als Rechtsanwältin im Ausländer- und Asylrecht und als Ergänzungspflegerin für ausländische unbegleitete Minderjährige.

Referent: Dennis Giehmann, Sozialpädagoge (B.A.), ist beim Diakoniewerk Duisburg GmbH im Fachbereich Kinder, Jugend und Familie sowie in der Flüchtligsberatung tätig.

Termin: Freitag, 26. Oktober 2018, 10 bis 18 Uhr
Ort: EvH RWL
Teilnehmerzahl: 15 bis 25
Teilnahmegebühr: 180,- Euro (Selbstverpflegung)

Stellvertretend Leiten in Kindertageseinrichtungen

Stellvertretend Leiten in Kindertageseinrichtungen

Stellvertretende Leitungen sitzen oft zwischen zwei Stühlen: einerseits als Teil des Teams und andererseits – manchmal ad hoc – als Teil der Leitung. Da sie in der Regel die einzige Person in dieser Position sind, fehlt oft ein hilfreicher Austausch und die Reflexion mit anderen. Ziel dieses Seminars ist es, mehr Klarheit in der eigenen Positionierung und verstärkte Handlungssicherheit zu entwickeln.

Inhalte:

  • Austausch und Reflexion der Rolle und Position in der eigenen Einrichtung
  • Ziel- und Perspektivenklärung
  • Aufgabenübernahme, Abgrenzung und Delegation
  • Umgang mit Konflikten
  • Bewältigung von Arbeitsbelastung und Stress
  • Entwicklung von konkreten nächsten Schritten für die Praxis

Leitung: Dipl.-Soz.päd. Susanne Freßdorf (Supervisorin M.A. DGSv, Lehrkraft f. bes. Aufgaben EvH)
Teilnehmerzahl: 8 bis 16 Personen
Termine: : kann als Inhouseschulung gebucht werden
Teilnahmegebühr: 210,– EUR pro Person

Schweigepflicht und Sozialdatenschutz im Kinderschutz

Schweigepflicht und Sozialdatenschutz im Kinderschutz

Welche Informationsbefugnisse und -pflichten bestehen im Zusammenhang mit Daten? Das Seminar richtet sich an Mitarbeitende aus der öffentlichen und freien Jugendhilfe und zeigt sozialdatenschutzrechtliche Probleme auf. Die Darstellung gesetzeskonformer Lösungen soll Handlungssicherheit vermitteln.

Leitung: Prof. Dr. Brigitta Goldberg (EvH RWL)
Termin: kann als Inhouseschulung gebucht werden
Teilnahmegebühr: 95,– EUR pro Person
Mindestteilnehmerzahl 18