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Kulturprogramm:
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Kulturprogramm: "GLITZER"

16.10.2017 / Ort: Studio (Raum 013)

Sebastian Fuchs und Nils Strunk

Montag, 16. Oktober 2017, 19.30 Uhr, Studio (Raum 013)

Alles ist schrecklich kompliziert. Und mehrschichtig. Und multikausal. Diese Erfahrung machen Sebastian Fuchs und Nils Strunk täglich. Sie kennen sich vom Theater. Wieso da nicht den Versuch starten, die Komplexität zu reduzieren, die Formel zu finden, etwas, das funktioniert? Und Hand auf den Herzschmerz: Wo geht das besser, als im Schlager? Also: Laptop aufgeklappt, Chords eingespielt, Punchline getextet. Fertig. Seit die beiden die Formel gefunden haben, lebt es sich leichter. Simplify your life mit deutschem Schlager. Und das geht? Aber Hallo!*

*"Aber Hallo". Daraus müsste man mal einen Song machen! 

Der erste Einsatz seines Instruments war der Geburtsschrei. Sebastian Fuchs ist Sprecher, Beatboxer und Vokalartist. Nach seinem Studium der Sprechkunst und Kommunikationspädagogik an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart, das er 2008 abschloss, war er als Dozent für Sprecherziehung an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin sowie als Gastprofessor an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg tätig. Seit 2013 ist er freier Sprecher für Dokumentation, Hörspiel, Vokalkunst, hat zahlreiche Projekte zu Klangsprache und Wortmusik.

Nils Strunk wurde 1990 geboren und wuchs in Lübeck auf. Bereits früh fand er zur Musik, spielte in verschiedenen Bands und Ensembles und leitete das junge Musical an seiner Schule. Nach dem Abitur arbeitete er an der Berliner Staatsoper in der Theaterpädagogik. Auf ein abgebrochenes Geschichtsstudium folgten Regiehospitanzen und -assistenzen bei Andrea Breth, NOVOFLOT und posttheater. Von 2011 bis 2015 studierte er an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. Dort arbeitete er wiederholt mit Christian Grashof (u. a. als Danton in »Dantons Tod«). Danach hatte er erste Gast-Engagements an der Staatsoper im Schillertheater, am Deutschen Theater Berlin sowie an der Berliner Schaubühne.
Mit »PHILOKTET« von Heiner Müller (Regie: Marcel Kohler) und seiner gleichnahmigen freien Gruppe folgten bislang Einladungen zum Theatertreffen deutschsprachiger Schauspielschulen in München, zur Woche der jungen Schauspieler in Bensheim, zum Classfest in Moldawien, zum META-Festival in Florenz sowie Gastspiele in Leverkusen und am Deutschen Theater Berlin. Seit der Spielzeit 2015/26016 ist Nils Strunk festes Ensemblemitglied am Hessischen Staatstheater Wiesbaden.

 

Die Veranstaltungen des EvH-Kulturprogramms - wie auch die hier beworbene - schließen eine wichtige Lücke, gleichsam im Lehrangebot unserer Studiengänge wie auch im hochschulkulturellen Leben. Sie dienen insbesondere der Verbesserung von Lehre und Studienbedingungen, da hier außergewöhnliche künstlerische Bildungsangebote geschaffen werden, zu denen die Studierenden im Rahmen des regulären Lehrbetriebs sonst keinerlei Zugang haben. In den Seminarangeboten der Ästhetischen/ Künstlerischen Bildung bekommen die Studierenden die Möglichkeit, über Musik, Film, Literatur sowie bildende und darstellende Kunst die Möglichkeiten und Grenzen von sozialer Teilhabe im Medium der Kunst (in der Regel schöpferisch handelnd und reflektierend) zu erkunden. Die kritische, auf Theorie- und Praxisfelder der Sozialen Arbeit bezogene Kunstrezeption anhand live dargebotener Werke bleibt weitestgehend aus und gelingt nur gelegentlich - etwa im Rahmen von Exkursionen in Museen, Konzerthäuser und Theater. An dieser Leerstelle setzt das Kulturprogramm an. Es bringt die Künstlerinnen und Künstler an die Hochschule und ermöglicht - neben Reflexionen, Nachbesprechungen und Problematisierungen in Seminaren - einen direkten Kontakt und Austausch mit ihnen.

 

 

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