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Fit für Soziales: EvH verabschiedet Absolvierende
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Fit für Soziales: EvH verabschiedet Absolvierende

271 Studierende, unzählige Lernstunden und ein gemeinsamer Moment des Feierns: Mit einem Festakt am 5. Februar 2026 verabschiedete die Hochschule ihre Absolvierenden in einen neuen Lebensabschnitt. Besonders viele von ihnen beendeten ihr Bachelorstudium in den Studiengängen „Soziale Arbeit“, „Heilpädagogik und Inklusive Pädagogik“ sowie „Pflegepädagogik“. Auf Masterebene stellte der Studiengang „Management in sozialwirtschaftlichen und diakonischen Organisationen“ die größte Gruppe der Absolvierenden.

Mit ihren Kompetenzen in den Bereichen Soziales, Gesundheit und Bildung werden die Absolvierenden auf dem Arbeitsmarkt händeringend gesucht – insbesondere in diesen bewegten Zeiten, wie Hochschulrektorin Prof. Dr. Dr. Sigrid Graumann in ihrer Festrede betonte: „Die aktuellen gesellschaftlichen Krisen – der an Stärke gewinnende Rechtspopulismus, die Bedrohung von Demokratie und Rechtstaatlichkeit, die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten und die immer deutlich werdenden Konsequenzen des Klimawandels – stellen den gesellschaftlichen Zusammenhalt auf eine harte Probe. Viele fühlen sich überfordert. Gleichzeitig nimmt – bei klammen öffentlichen Kassen – die soziale Ungleichheit zu. In dieser Zeit sind Sie es, von denen erwartet wird, individuelle Unterstützung zu geben und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.“ Dazu gehöre nicht nur theoretisches und praktisches Wissen auf höchstem fachlichen Niveau, sondern auch Diskussions- und Reflexionskompetenz.

(© EvH Bochum)

An dem feierlichen Gottesdienst in der Evangelischen Lutherkirche in Bochum nahmen auch die Familien und Freund_innen der Absolvierenden sowie Angehörige der Hochschule teil. Die musikalische Begleitung teilten sich dieses Mal Kirchenmusiker Hans-Christian Tacke und das Chorprojekt der EvH. Diakonin Dr. Britta Lauenstein und Hochschulseelsorgerin Brigitta Haberland führten durch den Festakt. Sie bezeichneten den erfolgreichen Studienabschluss als „heiligen Moment“: „Dies ist in Ihren Augen vielleicht ein etwas veralteter Begriff, aber heute passt er einfach gut“, so Haberland. „Sie haben es wirklich geschafft und einen bedeutenden Abschnitt in ihrem Leben gemeistert – das ist so mega, dass der Verstand es nicht sofort begreifen kann.“

Auch Anja Lukas-Larsen, selbst Absolvierende der Hochschule und jetzt Vorsitzende des Fördervereins, gratulierte zum Abschluss: „Die EvH ist ein ganz besonderer, sozialer Ort, wo man nicht nur Punkte, sondern Perspektiven sammelt. Wo es nicht nur um Inhalte geht, sondern auch darum, eine echte Haltung zu entwickeln. Behalten Sie die EvH im Herzen und im Hinterkopf! Hier haben sie ein starkes Netzwerk aufgebaut, das auch über den Abschluss hinaus immens wichtig ist.“

(© EvH Bochum)

Bochum, den 09. Februar 2026

 

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