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Interview: 3 Fragen an Adelheid Ruck-Schröder
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Interview: 3 Fragen an Adelheid Ruck-Schröder

Seit 2025 ist Adelheid Ruck-Schröder im Amt – jetzt besuchte die Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen erstmals die EvH Bochum, um sich mit der Hochschulleitung über aktuelle Entwicklungen und die weitere Zusammenarbeit auszutauschen. Dabei kam die Theologin auch mit vielen Studierenden aus den unterschiedlichen Fachbereichen ins Gespräch. Im Interview spricht sie darüber, was Hochschule und Kirche voneinander lernen können und warum es für Studierende wichtiger denn je ist, eine professionelle Haltung zu entwickeln.

Wenn wir auf unsere gemeinsame Zukunft blicken: Was wünschen Sie sich von der Zusammenarbeit zwischen Kirche und Hochschule in den kommenden Jahren?

Ich wünsche mir einen fachlichen Austausch über die besondere Expertise, die an der Hochschule vertreten ist und die für Kirchenentwicklung und die Profilierung der Stimme der Kirche in der Gesellschaft fruchtbar gemacht werden kann, etwa durch Kommunikation über Forschungsvorhaben und Forschungsfreisemester.

Die EvH Bochum engagiert sich stark für soziale Gerechtigkeit, Chancengleichheit und Diversität. Welche Bedeutung hat die Hochschule für die westfälische Kirche in diesem Zusammenhang?

Diese Frage zielt meines Erachtens darauf ab, als Kirche und Hochschule voneinander zu lernen: Was ist Ihr Beitrag, welche Aspekte erforschen Sie, wie kommen diese Themen in den Modulen der Studiengänge vor? Interessant ist für die Westfälische Kirche, wie sich das Engagement der EvH am Ende auf die tatsächliche Praxis in den von der EvH ausgebildeten kirchlichen Berufen auswirkt.

Wenn Sie unseren Studierenden einen Gedanken mit auf den Weg geben könnten –welcher wäre das?

Ich halte es für einen spannenden und notwendigen Prozess, eine eigene berufliche Identität in sozialen und gesundheitlichen Berufen auszubilden. Es gilt, im Verlauf des Studiums sprachfähig zu werden: Wie verstehen Sie für sich als Person das evangelische Mindset auf dem Weg in Ihren Beruf? Wie beschreiben Sie das spezifische Profil Ihres angestrebten Berufsziels und wie kann Ihrer Meinung darin das christliche Menschenbild profiliert sichtbar werden? Auf dem Weg, das herauszufinden, wünsche ich Ihnen Gottes Segen!

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