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EvH-Studierende zu Gast bei
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EvH-Studierende zu Gast bei "Kirche in 1Live"

Kirchenredakteur Daniel Schneider von „Kirche in 1Live“ und sein Kollege von WDR 2 begrüßten am 9. Mai 2018 EvH-Studierende und -Seelsorgerin Brigitta Haberland in den Redaktionsräumen von „Kirche in 1Live“ in Düsseldorf.

Radio ist nach wie vor angesagt

„So sehen sie also aus, die Radiosprecher", dachte sich die neugierige Delegation aus Bochum. Denn: Radio ist trotz Sozialer Medien nach wie vor angesagt. Abgestimmt auf die Zielgruppe - mal mehr mit schnellen, knappen, coolen Inputs von kaum drei Minuten oder auch ausführlich mit informativen längeren Themenblocks. Und natürlich mit immer der passenden Musik.

„Was macht Kirche bei 1Live?“ und „Wie geht Radio?“, wollten die Studierenden wissen und erfuhren, dass neben den beiden großen christlichen Kirchen auch die jüdische Religionsgemeinschaft mit Beiträgen vertreten ist. Gut 2,15 Millionen Hörer und Hörerinnen werden täglich mit den kirchlichen Sendeformaten auf WDR 2,3,4, 5 und 1Live in ganz NRW erreicht.

Katholische und evangelische Seite im Wechsel

Verfassungsrechtlich verankert und rechtlich geregelt ist dieser Auftritt in den Landesrundfunkgesetzen und Staatsverträgen. Inhaltlich verantwortet wird er von den Kirchen selbst. Dabei wechseln sich katholische und evangelische Seite wöchentlich ab.

Rund 100 „Ghostwriter“ arbeiten allein für die Beiträge der evangelischen Seite bei "Kirche auf 1Live". Von Sprecher und 1Live-Kirchenredakteur Daniel Schneider ausgewählt, bekommen sie vor der Aufnahme noch den letzten Schliff, bevor sie schließlich von den Redakteuren im Radioprogramm eingebaut werden: bei 1Live wie zufällig im Laufe des Tages, bei WDR 2 früh morgens zwischen Badezimmer, Frühstück und Fahrt zur Arbeit.

Mutige durften ans Mikrofon

Schließlich ging es für die EvH-Studierenden in die „heiligen Hallen“ der Produktion zu Tontechnikern, Aufnahmegeräten und Aufnahmeraum. Neugierig verfolgten sie, wie Daniel Schneider und sein Tontechniker die kommenden fünf Hörfunkbeiträge in den Kasten brachten.

Und dann durften Mutige im schallisolierten Studioraum ans Mikrofon, mit Sprechproben und eigenen Texten. Dabei zeigte sich, dass an der Evangelischen Hochschule noch so manches Talent von den Radiomachern entdeckt werden kann.

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