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Kinderarmut war Thema bei Theo, Philo & Sophie
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Kinderarmut war Thema bei Theo, Philo & Sophie

Jochen Brühl referierte zum Thema Kinderarmut. Foto: Björn Taubitz

Die EvH RWL hat 160 neue Studierende, zumindest für einen Tag. Die Kinderuni der Hochschule „Theo, Philo & Sophie“ stand am 20. November unter dem Thema „Kinderarmut“. Zwei Referenten brachten den Kindern das Thema näher und sensibilisierten sie für Armutsfragen. Vorab wurden die Studierendenausweise kontrolliert. Stolz reckten sich die Arme der Jungstudierenden nach oben. Den Auftakt machte das Vorbereitungsteam der EvH-Studierenden mit einem Begrüßungs-song, den (fast) jeder/jede große Studierende der EvH mal selbst geübt hat: eine Bodypercussion. Rektor Prof. Dr Gerhard K. Schäfer erklärte den Kindern eingangs, an welchem Ort sie sich befinden. Jochen Brühl, der Vorsitzende des Bundesverbands Deutsche Tafeln, referierte dann zum Thema „Warum es in Deutschland Kinderarmut gibt und wie die Tafeln helfen können“ Er informierte sie über die Arbeit der Tafeln und warum wir sie in Deutschland brauchen. Prof. Dr. Benjamin Benz (EvH RWL) erweiterte das Thema Kinderarmut um die Fragestellung „Teilen, tauschen spenden? Wie soll Kinderarmut bekämpft werden?“ und machte den Kindern anhand von Gummibärchen die Prinzipien deutlich.

Nachdem die neuen Studierenden ihre ersten beiden Vorlesungen überstanden hatten, stärkten sie sich in einer Kakaopause. Zum Abschluss wurden sie selbst aktiv und überlegten was sie oder ihre Freunde, Familien, Sportvereine, Kirchen / Moscheen unternehmen könnten, um Kinderarmut zu mindern oder Teilhabe von armen Kindern zu ermöglichen. Die unglaublich einfallsreichen und empathisch wirkenden Ergebnisse wurden an Stellwände gepinnt. Abschließend wurden die Referenten mit einer Urkunde zum „Kinderprofessor“ ernannt. Alles in allem war es eine sehr gelungene und schöne Veranstaltung mit positivem Feedback der kleinen Studierenden und ihrer Lehrkräfte.

Sarah Lena Henning

Studierende

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