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Prof. Dr. Theresia Degener sprach in
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Prof. Dr. Theresia Degener sprach in "Down Under"

BILD: Prof. Dr. Degener

280 angemeldete Zuhörer_innen statt der erwarteten 20: Aufgrund des großen öffentlichen Interesses wurde der Vortrag in einen größeren Hörsaal verlegt. „Establishing Equality and Non-Discrimination: The United Nations Committee on the Rights of Persons with Disabilities' New Model of Inclusive Equality“: Theresia Degener, Professorin der EvH RWL Bochum, Leiterin des Bochumer Zentrums für Disability Studien (BODYS) und Vorsitzende des Fachausschusses der Vereinten Nationen für die Rechte von Menschen mit Behinderungen, sprach jetzt an der juristischen Fakultät der University of Melbourne in Australien.

Degener diskutierte mit ihrer Zuhörerschaft über den Fortschritt der weltweiten Rechte von Menschen mit Behinderungen durch die UN Behindertenrechtskonvention (UN BRK) und berichtete von den zahlreichen Herausforderungen bei der Umsetzung der Vorschriften, die vor allem im Rahmen der Staatenberichtsverfahren vor dem Fachausschuss immer wieder deutlich werden. Sie hob hervor, dass die anhaltenden Diskriminierungen von Menschen mit Behinderungen ein zentrales globales Problem darstellten und die Betroffenen weiterhin häufig für die Anerkennung ihrer Rechte kämpfen müssten.

Neues Gleichheitsmodell vorgestellt
 
Die Bochumer Professorin stellte in diesem Zusammenhang ein neues Gleichheitsmodell („Inklusive Gleichheit“) vor, welches noch in diesem Jahr durch den UN-Fachausschuss verabschiedet werden und somit Einzug in den internationalen Menschenrechtsschutz erhalten soll. Dieser Ansatz basiert auf den zentralen Forderungen der UN BRK und soll gewährleisten, dass Menschen mit Behinderungen die Möglichkeit zur effektiven Wahrnehmung ihrer Rechte erhalten.

Die juristische Fakultät der University of Melbourne beheimatet mit dem Melbourne Social Equity Institute eine der anerkanntesten Forschungseinrichtungen im Bereich des Menschenrechtsschutzes weltweit und leistet mit der Disability Research Initiative, einem Kooperationspartner von BODYS, einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Rechte von Menschen mit Behinderungen.    

Lukas Groß

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