22.10.2026
Wir besuchen die neue Sonderausstellung "Auftakt des Terrors - Frühe Konzentrationslager" im Wuppertaler Polizeipräsidium (mit Führung). Die Ausstellung führt uns in die frühen Jahre der NS-Zeit, in der das nationalsozialistische Regime seine Gewaltinstrumentarien erprobte, die es während seiner Herrschaft dann steigerte. Bei den "Frühen Lagern" handelt es sich oft um Fabriken, Gefängnisse und andere öffentliche Einrichtungen. Die Ausstellung zeigt, wie das NS-Regime in Wuppertal seine Macht systematisch durch Drangsalierungen von Wuppertaler Bürgern ausgeweitet hat. Sie erzählt die Geschichte von Tätern und Opfern und auch von den Verstrickungen der Polizeibehörde in der damaligen Zeit.
Erarbeitet wurde die Ausstellung von der Arbeitsgemeinschaft „Gedenkstätten an Orten früherer Konzentrationslager“ (AGGOK).
Die Ausstellung lädt zum vertieften Nachdenken über die Gegenwart ein. Um unsere persönlichen Eindrücke und Gedanken auszutauschen, treffen wir uns im Anschluss in einem Wuppertaler Café.
Trigger-Warnung!
Die Ausstellung enthält Gewaltszenen und kann für sensible und traumatisierte Personen, Studierende mit Angsterkrankungen stark überfordernd sein.
Auch für Studierende mit Wuppertaler Familiengeschichte und Angehörige einer in der NS-Zeit drangsalierten Minderheit kann die Ausstellung herausfordernd sein.
Anmeldung erforderlich!
Wann? 22.10.2026 12 h - 16 h Wo? Polizeipräsidium Wuppertal
Anmeldung & Infos: Brigitta Haberland, seelsorge@evh-bochum.de, Tel.: 0234 36901 236