Hier gibts von nun an
was zum Lesen, Hören, Sehen und Staunen,
zum Dabei-sein und Teilnehmen
und zum Teil auch zum Raushauen.
Für Mutige selbstverständlich auch mal was zum Riskieren
und ganz generell was zum Ausprobieren.
Drum nehmen Sie sich, was sie brauchen
Und dann gern noch etwas mehr,
zum gemeinsamen austauschen!
Oktober - neues Semester; gleicher Standpunkt.
Mit dem neuen Semester kommen viele neue Menschen, Perspektiven und Fragen an unsere Hochschule. Eine gute Gelegenheit also, sich mit einem Begriff auseinanderzusetzen, der in gesellschaftlichen Debatten immer wieder für Diskussionen sorgt: Feminismus.
Deswegen beschäftigen wir uns diesen Monat mit Definitionen, Skepsis und Ablehnung gegenüber dem Begriff und mit der Frage, wie Feminismus auf unser Zusammenleben wirken kann.
Dafür empfehlen wir dieses Infoblatt von Wer braucht feminismus?.
Dort wird die Geschichte des Feminismus übersichtlich auf einem Zeitstrahl dargestellt, beginnend mit den frühen Anfängen um 1790 bis hin zum heutigen Feminismus. Das Infoblatt verschafft einen guten Überblick, ist leicht zu erschließen und steht hier online zur Verfügung: https://werbrauchtfeminismus.de/wp-content/uploads/2025/03/Infoblatt-Wer-braucht-Feminismus_web.pdf
Feminismus als Wort trifft schnell auf Ablehnungen und Unsicherheiten, was auch die Masterstudentinnen Jana Bresch und Leonie Rumscheidt feststellten. Sie erarbeiteten daher in ihrer Masterarbeit das Magazin Baseline, welches erforscht, wie Feminismus ein breitereres Publikum erreichen kann. Der folgende Blogbeitrag bietet einen Überblick über den Inhalt der Masterarbeit https://www.gender-blog.de/beitrag/feminismus-gestalten-kommunizieren und auf der Seite zum Kommunikationsdesign der Hochschule Konstanz geht es intensiver um das entstandene Magazin Baseline. https://www.htwg-konstanz.de/kommunikationsdesign/abschlussarbeiten/konstanzer-designpreis/bresch-jana-rumscheidt-leonie
An die Ablehnung gegenüber Feminismus schließt sich meist direkt das Argument an, dass gerade Männer durch Feminismus Verluste machen würden.
Was Männer durch den Feminismus tatsächlich verlieren, was daran sogar gut sein kann und was sie wiederum gewinnen könnten, wird in einem Interview des Magazins Kontrast.at mit dem Influencer Patrick van Lier dargestellt. Es geht um das Aufgeben von Privilegien und um das Befreien von Ängsten- sowohl von als auch für Männer.
Das Interview erschien Anfang September und ist hier online verfügbar: https://kontrast.at/patrick-van-lier-interview-feminismus-feministo/