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Transferpublikationen
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Transferpublikationen

Inklusion: Theoretische Ansprüche und konzeptionelle Voraussetzungen

Vor mehr als zehn Jahren wurde die UN-Behindertenrechtskonvention verabschiedet. Mittlerweile haben über 160 Staaten, auch die Bundesrepublik, diesen Völkerrechtsvertrag unterschrieben. Damit verbinden viele die Hoffnung auf einen Perspektivwechsel, in den sozialen Diensten und im alltäglichen Zusammenleben. Der verbriefte Anspruch auf Barrierefreiheit und gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung in allen gesellschaftlichen Bereichen ist eine enorme Herausforderung. Dazu bedarf es nicht nur handfester Ressourcen und mehr Personal, sondern vor allem auch konzeptioneller und struktureller Veränderungen.

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Nah dran – traditionelle und neue Aufgaben der Gemeindediakonie

Wie gestaltet sich aktuell das Verhältnis von Wohlfahrtseinrichtungen der Diakonie und den Kirchengemeinden im lokalen Sozialraum? Welche diakonischen Aufgaben nehmen die Kirchengemeinden wahr? Wie balanciert die Diakonie als Unternehmen Fachlichkeit, diakonische Tradition und ökonomische Anforderungen in einem wettbewerblich strukturierten Sozialraum aus? Und schließlich: Stellen die gesellschaftlichen und sozialpolitischen Entwicklungen der Gegenwart neue Anforderungen sowohl an die institutionalisierte Diakonie als auch Kirchengemeinden und ihre Kooperationen?

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Flüchtlingsarbeit mit „geerdeter Hoffnung“

Mit den globalen Migrationsbewegungen, die allzu oft als bedrohliche „Flüchtlingskrise“ thematisiert werden, sind neue, zivilgesellschaftliche Kooperationen entstanden, von Kirchen und Gewerkschaften, Kirchengemeinden und Initiativgruppen sowie Kommunen, Wohlfahrtsverbänden und Ehrenamtlichen. Diese Praxiserfahrung motivierte das Autor_innen-Team der Ev. Hochschule RWL, das Buch „Geflüchtete in Deutschland“ zu konzipieren: Wie sind die Erfahrungen und Erwartungen in dieser neuen Zusammenarbeit? Lassen sich diese Kooperationen verstetigen? Welches Know-how und Wissen kann für die Mitarbeiter_innen der Wohlfahrtsverbänden, Diakonie und die ehrenamtlich Engagierten hilfreich sein? Rund 40 Autor_innen aus Kirche, Zivilgesellschaft und Wissenschaft trugen zu diesem publizistischen Transferprojekt ihre praktischen, theologischen und wissenschaftlichen Expertisen bei.

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Inklusion: Theoretische Ansprüche und konzeptionelle Voraussetzungen

Vor mehr als zehn Jahren wurde die UN-Behindertenrechtskonvention verabschiedet. Mittlerweile haben über 160 Staaten, auch die Bundesrepublik, diesen Völkerrechtsvertrag unterschrieben. Damit verbinden viele die Hoffnung auf einen Perspektivwechsel, in den sozialen Diensten und im alltäglichen Zusammenleben. Der verbriefte Anspruch auf Barrierefreiheit und gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung in allen gesellschaftlichen Bereichen ist eine enorme Herausforderung. Dazu bedarf es nicht nur handfester Ressourcen und mehr Personal, sondern vor allem auch konzeptioneller und struktureller Veränderungen.

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Menschenrechtsorientierte Theorie und Praxis

Was kann Wissenschaft angesichts der politisch und gesellschaftlich als „Flüchtlingskrise“ thematisierten Wanderungsbewegungen leisten? Welche Aufgaben und Handlungszugänge ergeben sich für die soziale und therapeutische Arbeit? Diesen Fragen gehen die Professorin Cinur Ghaderi und Professor Thomas Eppstein von der Evangelischen Hochschule RWL in Bochum in der Publikation „Flüchtlinge. Multiperspektivische Zugänge“ auf den Grund. Expertengestützte Problemlösungen oder so etwas wie gesamtgesellschaftlich wirksame „Rettung“ unter wissenschaftlicher Führerschaft können hier nicht erwartet werden. Wohl aber Perspektiven aus unterschiedlichen Disziplinen, die „Studierenden, Lehrenden und Forschenden in Hochschulen, Hauptamtlichen in den betroffenen Praxisfeldern“ wie auch „freiwillig Engagierten, Ehrenamtlichen und interessierten Laien“ sachhaltige und menschenrechtliche Orientierungen ermöglichen.

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