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Science Shop
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Science Shop Exklusionsrisiken

Der „Science Shop Exklusionsrisiken“ operiert sowohl an der EvH RWL als auch an der KatHO NRW und bringt Vertreter_innen der Zivilgesellschaft, Studierende und Forscher_innen zusammen, um lokale und regionale Problemstellungen gemeinsam zu bearbeiten.

Zielgruppe sind Menschen mit hohen Exklusionsrisiken – wie Menschen mit Behinderungen, Wohnungslose oder Menschen, die in Armut leben – und ihre Selbstvertretungsorganisationen. Beide tragen Probleme und Forschungsbedarfe an den Science Shop heran und entwickeln gemeinsam mit Studierenden und Wissenschaftler_innen Forschungsprojekte.

Fester Bestandteil jedes „Science Shop“ sind Schulungseinheiten, in denen alle Beteiligten thematisch und methodisch qualifiziert und so auf ihr Forschungsvorhaben vorbereitet werden. Darüber hinaus werden ein regelmäßiger Austausch aller Beteiligten und die Vernetzung mit weiteren wichtigen Stakeholdern ermöglicht.

„Science Shops“ sind innovative partizipative Verfahren, die zum einen den Zugang zum großen Potenzial von Bürgerwissen ermöglichen. Zum anderen gewährleisten sie, dass Innovation durch die Beteiligung von Selbstvertreter_innen tatsächlich an deren Bedarfen orientiert ist.

Ziele sind verstärkter Wissenstransfer zwischen Forschung und Zivilgesellschaft, Selbstvertretung von Menschen mit hohem Exklusionsrisiko, die Verankerung praxisnaher Qualifizierungsmöglichkeiten für Studierende und der Ausbau der Vernetzung mit Akteuren aus Zivilgesellschaft und Praxis.

Die Ergebnisse der Forschungsprojekte werden den zivilgesellschaftlichen Partnern barrierefrei, anwendungsorientiert und öffentlichkeitswirksam zur Verfügung gestellt. Kooperationspartner sind Selbstvertretungsorganisationen sowie jeweilige Vernetzungspartner aus der Praxis – wie etwa Einrichtungen und Dienstleister der Behindertenarbeit.

Dauer: 01.2018-12.2022

Projektleitung(en):
EvH: Prof. Dr. Kerstin Walther, Prof. Dr. Benjamin Benz, Jana Offergeld
KatHO: Prof. Dr. Werner Schönig, Katharina Vahnenbruck
Praxispartner: Katholische Hochschule NRW, Weitere Kooperation hierzu werden aufgebaut.
Transferleistungen des Projekts:
Wesentlicher Transferaspekt des „Science Shop“ ist die Partizipation. Zivilgesellschaftliche Akteure bestimmen die Forschungsfrage und sind an deren Bearbeitung beteiligt. Der wechselseitige Transfer von Wissen schafft günstige Rahmenbedingungen für das Entstehen sozialer Innovationen. Durch die Qualifizierung der Beteiligten sowie die zielgruppengerechte Aufbereitung und Bereitstellung der Forschungsergebnisse wird forschungsbasiertes Wissen geschaffen.
Ergebnisse/ Veröffentlichungen: liegen noch nicht vor
Projekttyp/-förderung: Drittmittel des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und dem Land Nordrhein-Westfalen. Förderlinie: Innovative Hochschule