Nah dran an der Praxis, flexibel, zukunftsorientiert – und zum Teil jetzt dual: Die EvH Bochum setzt auf exzellente Lehre in allen Studiengängen. 2025 ging die Hochschule darum in die Selbstreflexion und überprüfte entsprechend den gesetzlichen Vorgaben ihr Studienangebot: Stimmt die Qualität? Orientieren sich die Inhalte an den Anforderungen im Beruf? Passen Lehrpläne, Prüfungsformate und Ressourcen zusammen? Das Ergebnis überzeugt: Die EvH ist bestens aufgestellt.
Im Oktober bestätigte eine externe Kommission die positive Entwicklung. Die neuen Studienangebote und -inhalte stehen somit ganz kurz vor dem letzten Step, der Akkreditierung.
(*vorbehaltlich der Akkredititierung)
Der Studiengang wurde inhaltlich weiterentwickelt: Die Neuordnung der Module stärkt den Bezug zur Kerndisziplin Soziale Arbeit, neu konzipierte Seminare fördern den reflektierten Theorie-Praxis-Transfer und es wird eine neue Professur mit dem Schwerpunkt Professionsentwicklung eingerichtet. Zusätzlich zu dem Vollzeit- und dem Teilzeitstudiengang bietet die Hochschule nun auch ein neues duales Angebot an und arbeitet hierfür mit vielen Partnerinstitutionen zusammen. Das Studienkonzept wurde speziell dafür entwickelt, Beruf und Hochschule flexibel miteinander zu verbinden.
Auch der Bachelor Heilpädagogik und Inklusive Pädagogik kann fortan sowohl in Voll- und Teilzeit als auch praxisintegrierender Studiengang neben dem Beruf studiert werden. Bei der dualen Form gibt es feste Studientage, die individuell mit den Partnerinstitutionen festgelegt werden. Das Vorpraktikum entfällt.
Der Studiengang qualifiziert dafür, die körperliche, kognitive und soziale Entwicklung von Kindern zu stärken. Die Umbenennung in „Pädagogik der frühen Kindheit“ soll zum einen die Breite der erziehungswissenschaftlichen Disziplin zeigen und andererseits die Fokussierung auf die Arbeit mit Kindern in den ersten sechs Lebensjahren hervorheben. Außerdem wird der Studiengang noch enger mit der Sozialen Arbeit verknüpft.
Inhalte wurden präzisiert, ohne die bewährte Struktur zu verändern. Neue Lehrveranstaltungen kommen hinzu. Die Praktikumsvorbereitung startet schon im ersten Semester. Damit werden die Studierenden noch besser auf aktuelle praktisch-theologische Fragestellungen vorbereitet.
Bei den etablierten Bachelor-Studiengängen Pflegewissenschaften sowie Pflegepädagogik wird berufliche Vorerfahrung künftig stärker anerkannt. Studierende können sich bereits erworbene Kompetenzen anrechnen lassen und den Bachelor in verkürzter Zeit absolvieren.
Der Studiengang bereitet darauf vor, soziale Teilhabe in einer globalisierten, vielfältigen Gesellschaft mitzugestalten. Die fachliche Ausrichtung wurde jetzt nochmals gestärkt und die Studienstruktur vereinfacht. Neue Schwerpunkte beziehen sich auf globale Dynamiken sozialer In- und Exklusion. Dabei werden insbesondere die Zusam-menhänge von Gender, Gesundheit und Klima im Kontext von Planetary Health in den Blick genommen. Auch die inklusive Kinder- und Jugendhilfe wird vertieft behandelt.
Vor dem Hintergrund von wirtschaftlichem Druck, Fachkräftemangel, Digitalisierung und gesellschaftlichem Wandel vermittelt der Studiengang zentrale Kompetenzen für verantwortungsvolle Führung. Er verbindet Managementwissen mit ethischer Reflexion und befähigt dazu, Veränderungsprozesse aktiv zu gestalten. Ziel ist es, Führungskräfte auszubilden, die soziale und gemeinwohlorientierte Organisationen sicher steuern und zukunftsfähig weiterentwickeln können.
Passend zum Bachelor bietet die EvH Bochum nun auch einen passenden Master in der Pflegepädagogik an: Der Abschluss qualifiziert für Lehr- und Leitungsaufgaben in der beruflichen Pflegebildung. Absolvierende werden darauf vorbereitet, die Heraus-forderungen im Gesundheitswesen anzugehen und tragfähige Lösungen zu entwickeln. Sie befähigen Auszubildende, pflegewissenschaftliche Standards sicher anzuwenden, Vielfalt im Berufsalltag professionell zu begegnen und mit hohem ökonomischem und zeitlichem Druck verantwortungsvoll umzugehen.
Der neue Master-Studiengang qualifiziert Absolvierende von Pflegestudiengängen für anspruchsvolle Aufgaben in der Patientenversorgung. Er vermittelt vertiefte klinische Expertise, wissenschaftliches Arbeiten und evidenzbasierte Pflege. Studierende lernen, komplexe Versorgungssituationen zu steuern, ethische Entscheidungen zu treffen, Teams fachlich zu führen und neue Forschungsergebnisse in die Praxis zu übertragen. Als Advanced Practice Nurses gestalten sie innovative Versorgungskonzepte und stärken die Pflege in interdisziplinären Teams. International gehören ANP-Fachkräfte oft schon zum Standard, in Deutschland ist die Weiterqualifizierung noch ziemlich neu.