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Persönliche Homepage Prof. Dr. Caroline Richter
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Professorin für Politikwissenschaft/Sozialpolitik an der Evangelischen Hochschule Bochum. Forschung zu Sozialstaat, Organisation und Führung im Sozial- und Gesundheitswesen sowie zu Gleichstellung und Hochschulentwicklung.

Mich interessiert, wie soziale Dienstleistungen, Organisationen und Professionen unter Bedingungen gesellschaftlicher Transformation gestaltet werden können – im Sozial- und Gesundheitswesen ebenso wie in der Hochschule selbst.

In der Lehre unterstütze ich Studierende dabei, wissenschaftliche Perspektiven zu entwickeln und eigene Fragestellungen zu verfolgen.
In meiner Forschung arbeite ich u. a. zu Wohlfahrtsstaat, Organisation sozialer Dienstleistungen, Care-Ökonomie, Digitalisierung und Geschlechterverhältnissen.

In meiner Funktion als Gleichstellungsbeauftragte beschäftige ich mich mit strukturellen Fragen von Chancengerechtigkeit, Vereinbarkeit und Hochschulentwicklung.

Profil

Professur für Politikwissenschaft/Sozialpolitik am Fachbereich II (Heilpädagogik & Pflege) der Evangelischen Hochschule Bochum.
Co-Leiterin des Sozial-Wissenschaftsladens der EvH und zentrale Gleichstellungsbeauftragte der Hochschule.

Meine Arbeit verbindet sozialpolitische, organisationssoziologische und professionsbezogene Perspektiven auf das Sozial- und Gesundheitswesen. Im Zentrum steht die Frage, wie soziale Dienstleistungen unter Bedingungen gesellschaftlicher Transformation gestaltet werden können.

Lehre & Abschlussarbeiten

Lehre in Sozialpolitik sowie in soziologischen Perspektiven auf Organisation, Profession und Sozialstaat. Ein Schwerpunkt liegt auf qualitativen Forschungsmethoden. In der Lehre ist mir wichtig, Studierende beim eigenständigen wissenschaftlichen Arbeiten zu begleiten und zur Entwicklung eigener oder partizipativ entwickelter Fragestellungen zu ermutigen.

Abschlussarbeiten

Betreuung von Arbeiten mit sozialpolitischem, organisations- oder professionsbezogenem Fokus sowie empirischen Arbeiten mit qualitativen Methoden.

Für Erstbetreuungen sind erforderlich:

  • Besuch einer Lehrveranstaltung im Lehrbereich sowie thematische Passung
  • frühzeitige Kontaktaufnahme vor Beginn der Bearbeitungszeit
  • und die Bereitschaft, ein Exposé mit Frage- und Zielstellung, theoretischer Verortung, methodischem Vorgehen, Zeitplan, erster Literatur und vorläufiger Gliederung noch vor Anmeldung der Thesis zu erstellen.

Die Bearbeitung erfolgt überwiegend selbstständig; die Betreuung umfasst mehrere Vorbereitungsgespräche sowie punktuelles Feedback im Arbeitsprozess.

Formale Vorgaben richten sich nach Prüfungsordnung und Prüfungsamt.

Forschung & Themen

Meine Forschung bewegt sich an Schnittstellen von Sozialpolitik, Organisations- und Professionsforschung.

Untersucht werden insbesondere:

  • Wohlfahrtsstaatliche Arrangements und Care-Ökonomie
  • Organisation und Führung sozialer Dienstleistungen
  • Digitalisierung von Arbeit und Leistungsprozessen
  • Geschlechterverhältnisse und soziale Ungleichheit
  • Teilhabe, Rehabilitation und rechtliche Betreuung
  • Vertrauen, Verantwortung und Nachhaltigkeit in Organisationen
  • Methodologische Fragen qualitativer Sozialforschung

Co-Leitung des Sozial-Wissenschaftsladens der Hochschule (mit Prof. Dr. Benjamin Benz) zur Förderung partizipativer Forschung und Kooperationen zwischen Hochschule und Praxis

Gleichstellung & Hochschulentwicklung

Als zentrale Gleichstellungsbeauftragte der Hochschule arbeite ich an strukturellen und verfahrensbezogenen Fragen der Chancengerechtigkeit, Diversität und Vereinbarkeit in Studium, Lehre und Forschung. Die Aufgaben verfolge ich in Zusammenarbeit mit Hochschulleitung, Gremien und Verwaltung.

Weitere Informationen auf der Homepage der Gleichstellung

Wissenschaftliche Aktivitäten

Neben Forschung und Lehre engagiere ich mich in wissenschaftlicher Politikberatung und Fachcommunity-Arbeit.

  • Mitglied der Sachverständigenkommission für den Dritten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung (2019–2021)
  • Eingeladene Expertin der Enquetekommission „Digitale Transformation der Arbeitswelt in NRW“
  • Gutachterin für sozial- und organisationswissenschaftliche Fachzeitschriften
  • Mitglied wissenschaftlicher Fachgesellschaften, u. a. Deutsche Gesellschaft für Soziologie
  • Vorträge auf wissenschaftlichen Tagungen sowie Fachveranstaltungen aus Politik und Praxis
  • Wissenstransfer u.a. über Interviews und Podcasts (SWR2 Wissen)
Publikationen

Publikationen zu Sozialpolitik, Organisation und Profession im Sozial- und Gesundheitswesen, Digitalisierung, Teilhabe und Gleichstellung.

Bücher und Herausgeberschaften (Auswahl)
– Digitalisierung geschlechtergerecht gestalten (2021)
– Vertrauen innerhalb von Organisationen (2017)
– Qualitative Sekundäranalyse (Hrsg., 2021)
– Digitalisierung im Sozial- und Gesundheitswesen (Hrsg., 2020)

Eine vollständige Publikationsliste sende ich bei Interesse gern zu